Wilstersche Zeitung über NordBräute

Anne Siegel begibt sich in ihrem Roman NordBräute erneut auf die Spuren deutscher Auswanderinnen in Island und mixt sie gekonnt mit den politischen Umbrüchen im Winkingerreich des Jahres 2008.

Es geht um Heimat, Freundschaft und Familie (…) Die Erfolgsautorin zieht ihre Leser auf bewegende Weise in ihren Bann.

Nordwest Zeitung über NordBräute

Anne Siegels NordBräute erscheint passenderweise zum 60. Jubiläum deutsch-isländischer Freundschaft. Schon ihr Buch „Frauen Fische Fjorde“ übertraf 2011 alle Erwartungen. Es wurde in 25 Ländern verkauft.

Ihr Debütroman zeichnet nun zur Zeit der isländischen Bankenkrise das hochaktuelle Bild eines Landes am Abgrund. Die Vollblutjournalistin hat ein neues Stück Nachkriegsgeschichte geschrieben.

Packend und politisch!

Hamburger Abendblatt über NordBräute

NordBräute ist ein wunderschöner Roman

Anne Siegel, deren Buch „Frauen, Fische, Fjorde“ viele von Ihnen geliebt haben, begeistert ihre Leser erneut – diesmal mit einem Roman.

5 Sterne von Xmato bei Amazon

Unbedingt Lesen!

Nordbräute geht unter die Haut, schnell mehr davon.

Ich hatte schon Anne Siegels Sachbuch-Bestseller „Frauen-Fische-Fjorde“ über die ausgewanderten Frauen aus Deutschland verschlungen und die Bücher, die sie danach schrieb, die mochte ich alle sehr und mir gefiel ihre Art zu schreiben, aber mit „Nordbräute“ erreicht diese Frau eine ganz neue Dimension der Sprache. Dieser Roman ging mir auf schönste Art unter die Haut.    … mehr

Dieses Buch ist super gut geschrieben, ungemein detaillreich, unglaublich visuell, einfach klasse.
Die Autorin entführt mich sprachgewaltig in diesem Roman in eine Welt, die ich nicht mal kenne und doch findet dieses fremde Island so schnell mein Interesse, plötzlich sah ich es mit eigenen Augen beim Lesen, so bildreich wird das alles hier geschildert, dass ich es beinahe rieche, dieses Vulkanland voller Gletscher und Geheimnisse!
Mittendrin Christa, eine sagenhafte Strippenzieherin und Geschäftsfrau, die vor 2 Generationen Deutschland verliess und ihre Familie nach Strich und Faden belogen hat, bis sie sich eines Besseren besinnt und ihre letzten Lebensjahre aufrichtig verbringen will, was ihre Familie nun erst recht schockt, allen voran ihren Sohn, der sich als Philosoph professionell der Wahrheit verschrieben hat.
Dieses Buch ist unglaublich informativ, meisterhaft geschrieben, sogar auch noch witzig und voller Tiefe. Mich hat seit Armistead Maupins „Stadtgeschichten“ keine Community mehr so eingenommen, wie dieses verrückt-moderne Völkchen im Island im Jahr 2008, mit seinen polnischen Taxifahrern, russischen Tattoo-Stars, experimentellen Musikern, die sich als Kellner durchschlagen und einem ambitionierten Richter.
Mittendrin diese alte sperrige Deutsche und ihre Freundinnen, die auch nach 60 Jahren Freundschaft noch manches Hühnchen miteinander rupfen.

Dieser bewegende Roman brachte mir bei, dass es erstens nie zu spät ist mit sich selbst ins Reine zu kommen und zweitens dass die Liebe so unverhofft und in dunkelsten Zeiten kommen kann, dass selbst eine inhaftierte, junge Bankerin ihr blaues Wunder erlebt zwischen sattem Steuerparadies in der Karibik und dem Knast in ihrer Heimat.
Ich kann es kaum erwarten, die Fortsetzung dieses Buches zu lesen.
Es zeichnet sich ja jetzt schon ab, dass Jon, der schöne Cellist sich zu den Künstlern geselltt, die das Land zu retten versuchen und die alte Regierung abwählen, wenn erst einmal alle Pleite sind.
Man sollte dieses Buch dringend ins Griechische übersetzen, es würde vielleicht manch verzweifeltem Südeuropäer ein Stück Hoffnung geben!!

Alles in allem das schönste, was ich seit langem über Familie und Freundschaft gelesen habe. Und Heimat auf über 300 spannenden Seiten. Bitte schnell mehr davon!

Inspiriert durch »Frauen Fische Fjorde«

Im Oktober 2011 erschien Anne Siegels erstes Buch, »Frauen Fische Fjorde – Deutsche Einwanderinnen in Island«. Das literarische Sachbuch erzählt die Geschichte der insgesamt mehr als 400 Frauen, die in den Jahren 1949 bis 1951 aus Deutschland nach Island gingen. Nun, als alte Frauen, erzählten sie in »Frauen Fische Fjorde« zum ersten Mal ihre Geschichte.

Durch diese Geschichten und Schicksale inspiriert, entstand »NordBräute« ein Roman über Heimat, Freundschaft und Familie.

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