5 von 5 Sternen

Hopfenkönigin ist der zweite Band aus der erfolgreichen Krimireihe „Frauen morden besser“ des CINDIGO Verlages. Die Autorin Nicole Joens hat wieder einen hochspannenden Kriminalroman geschaffen, den ich hier gerne weiterempfehle. Die Figuren sind ebenso wie die Schauplätze des Romans sehr bildhaft beschrieben, so dass es nicht schwer fällt sich diese vor seinem inneren Auge materialisieren zu lassen. Fast wie im Kinosessel konnte man sich zurücklehnen und die Story ablaufen lassen. Spannende, sehr glaubhafte Dialoge machen das Buch zu einem Erlebnis und man kann das Buch nicht aus den Händen legen, denn es ist der Autorin gelungen das Buch so zu schreiben, dass man neugierig bleibt. … mehr

Gerade bei einem Krimi läuft man schnell Gefahr, dass längen entstehen, die dann das Buch langweilig erscheinen lassen, eine Klippe die Nicole Joens bestens umschiffen konnte. Das Buch beginnt mit einem Rückblick in das Jahr 1984, der die Hintergründe der folgenden Geschehnisse erklärt, ohne jedoch zu viel zu verraten und so die Spannung zu nehmen. Der Spannungsaufbau ist sehr geschickt und so ausgelegt dass es immer spannender wird und der Leser immer neugieriger wird. So hat man als Leser, je weiter man mit der Geschichte vorankommt, immer weniger die Chance das Buch aus der Hand zu legen. Geschickte Wendungen lassen es nahezu unmöglich erscheinen, den oder die Täter vor dem Ende zu erraten. Erst im hochdramatischen Finale, wird die Geschichte aufgelöst und der Leser erlöst wer nun der oder die verantwortliche ist. Einziges Manko in der Story, sind einige Textstellen in denen englisch gesprochen wird, diese hätte man vielleicht in Deutsch mitliefern sollen, um so den Lesern die der englischen Sprach nicht mächtig sind so auch den Spaß am Buch nicht zu nehmen. Alles in allem ist „Hopfenkönigin“ ein gelungener Kriminalroman, dem ich 5 von 5 Sternen gerne gebe und für den ich eine Leseempfehlung ausspreche.

Wilstersche Zeitung über NordBräute

Anne Siegel begibt sich in ihrem Roman NordBräute erneut auf die Spuren deutscher Auswanderinnen in Island und mixt sie gekonnt mit den politischen Umbrüchen im Winkingerreich des Jahres 2008.

Es geht um Heimat, Freundschaft und Familie (…) Die Erfolgsautorin zieht ihre Leser auf bewegende Weise in ihren Bann.

5 Sterne von Katzi Schatzi

Erwartet hatte ich Krimigeschichten, bekommen habe ich subtile, atmosphärische Erzählungen, bei denen ich nicht raten sollte, wer der Mörder ist (so viel Mörder gab’s auch gar nicht), sondern mich lesend durch die Stadt treiben lassen konnte. An Orte, an denen ich sonst niemals freiwillig bin, die sich aber sehr gut belesen lassen, wenn man kuschlig zu Hause auf der Couch liegt.

Ein schönes Buch, nicht zu schwermütig, aber tieftauchend. Macht Lust auf Berlin und auf Sommerabende draußen.

Nordwest Zeitung über NordBräute

Anne Siegels NordBräute erscheint passenderweise zum 60. Jubiläum deutsch-isländischer Freundschaft. Schon ihr Buch „Frauen Fische Fjorde“ übertraf 2011 alle Erwartungen. Es wurde in 25 Ländern verkauft.

Ihr Debütroman zeichnet nun zur Zeit der isländischen Bankenkrise das hochaktuelle Bild eines Landes am Abgrund. Die Vollblutjournalistin hat ein neues Stück Nachkriegsgeschichte geschrieben.

Packend und politisch!

Hamburger Abendblatt über NordBräute

NordBräute ist ein wunderschöner Roman

Anne Siegel, deren Buch „Frauen, Fische, Fjorde“ viele von Ihnen geliebt haben, begeistert ihre Leser erneut – diesmal mit einem Roman.

4 Sterne von Marc S. Huf bei Amazon (Top 1000 Rezensent)

Fundierte Kritik an den korrupten Medien

Das von Nicole Joens sorgfältig bearbeitete Thema „Korrupte Medienmacht“ vermisse ich in den Talkshows. Naturgemäß nehmen die TV-Journalisten ihre Kollegen gegen „Presseschelte“ in Schutz. Nur wenige verantwortliche Presseleute schienen ja auch zu bereuen, dass sie einen strauchelnden Bundespräsidenten bis zuletzt wie die Geier umkreist hatten.

Die fundierte Kritik der Autorin Nicole Joens an den Medien scheint durchaus berechtigt zu sein und liest sich gut, auch wenn einige prägnante Sätze öfter wiederholt werden. (Demgegenüber verfehlt m.E. das Skandalbuch „Gekaufte Journalisten“ von Udo Ulfkotte das Thema:   … mehr

 Gekaufte Journalisten vor allem wegen seiner polemischen und daher auch unglaubwürdigen Verallgemeinerungen.)
Die Diskussion zur Demokratie in den Medien – und durch Medien – wird immer spannender. Nach Auffassung der Autorin liegt es hauptsächlich an dem Filz in den Institutionen der beamteten und angestellten Redakteure/Intendanten, dass die sendereigenen Film- und TV-Produktionen – im Gegensatz zu Hörfunksendungen – so oft ganz niveaulos sind. Wenn ein Intendant mehr als 350.000 € pro Jahr verdiene, könne man doch wenigstens einmal pro Wochen einen guten Film erwarten. Das leuchtet ohne weiteres ein. Wandert das Geld immer in dieselben Taschen des Öffentlich Rechtlichen Rundfunks (ÖRR)?

Wenn die Rundfunkgebühren von meinem Konto abgebucht werden, vertraue ich darauf, dass die Gesamtsumme von 8 Milliarden €/Jahr (!) tatsächlich dem Programm des ÖRR zugutekommt. Dass ich tagtäglich billigste Krimikost und abends noch den sympathisch langweilenden Herrn Bosbach in den Talkshows tolerieren muss, aber viele Fußballspiele der Champions league nicht zu sehen bekomme, spricht gegen eine perfekte Programmgestaltung des ÖRR: Warum gibt es z.B. auch keine spannende deutsche TV-Serie (wie z.B. die dänische Kultserie „Borgen, gefährliche Seilschaften“): Borgen – Die komplette Serie: Staffeln 1-3 [11 DVDs] . Diese Serie befasst sich übrigens souverän mit Korruption in den Medien. Die Produktion und nun auch das Buch von der korrupten Medienmacht können einer schlafenden Gesellschaft die Augen öffnen.

5 Sterne von Xmato bei Amazon

Unbedingt Lesen!

Nordbräute geht unter die Haut, schnell mehr davon.

Ich hatte schon Anne Siegels Sachbuch-Bestseller „Frauen-Fische-Fjorde“ über die ausgewanderten Frauen aus Deutschland verschlungen und die Bücher, die sie danach schrieb, die mochte ich alle sehr und mir gefiel ihre Art zu schreiben, aber mit „Nordbräute“ erreicht diese Frau eine ganz neue Dimension der Sprache. Dieser Roman ging mir auf schönste Art unter die Haut.    … mehr

Dieses Buch ist super gut geschrieben, ungemein detaillreich, unglaublich visuell, einfach klasse.
Die Autorin entführt mich sprachgewaltig in diesem Roman in eine Welt, die ich nicht mal kenne und doch findet dieses fremde Island so schnell mein Interesse, plötzlich sah ich es mit eigenen Augen beim Lesen, so bildreich wird das alles hier geschildert, dass ich es beinahe rieche, dieses Vulkanland voller Gletscher und Geheimnisse!
Mittendrin Christa, eine sagenhafte Strippenzieherin und Geschäftsfrau, die vor 2 Generationen Deutschland verliess und ihre Familie nach Strich und Faden belogen hat, bis sie sich eines Besseren besinnt und ihre letzten Lebensjahre aufrichtig verbringen will, was ihre Familie nun erst recht schockt, allen voran ihren Sohn, der sich als Philosoph professionell der Wahrheit verschrieben hat.
Dieses Buch ist unglaublich informativ, meisterhaft geschrieben, sogar auch noch witzig und voller Tiefe. Mich hat seit Armistead Maupins „Stadtgeschichten“ keine Community mehr so eingenommen, wie dieses verrückt-moderne Völkchen im Island im Jahr 2008, mit seinen polnischen Taxifahrern, russischen Tattoo-Stars, experimentellen Musikern, die sich als Kellner durchschlagen und einem ambitionierten Richter.
Mittendrin diese alte sperrige Deutsche und ihre Freundinnen, die auch nach 60 Jahren Freundschaft noch manches Hühnchen miteinander rupfen.

Dieser bewegende Roman brachte mir bei, dass es erstens nie zu spät ist mit sich selbst ins Reine zu kommen und zweitens dass die Liebe so unverhofft und in dunkelsten Zeiten kommen kann, dass selbst eine inhaftierte, junge Bankerin ihr blaues Wunder erlebt zwischen sattem Steuerparadies in der Karibik und dem Knast in ihrer Heimat.
Ich kann es kaum erwarten, die Fortsetzung dieses Buches zu lesen.
Es zeichnet sich ja jetzt schon ab, dass Jon, der schöne Cellist sich zu den Künstlern geselltt, die das Land zu retten versuchen und die alte Regierung abwählen, wenn erst einmal alle Pleite sind.
Man sollte dieses Buch dringend ins Griechische übersetzen, es würde vielleicht manch verzweifeltem Südeuropäer ein Stück Hoffnung geben!!

Alles in allem das schönste, was ich seit langem über Familie und Freundschaft gelesen habe. Und Heimat auf über 300 spannenden Seiten. Bitte schnell mehr davon!

Inspiriert durch »Frauen Fische Fjorde«

Im Oktober 2011 erschien Anne Siegels erstes Buch, »Frauen Fische Fjorde – Deutsche Einwanderinnen in Island«. Das literarische Sachbuch erzählt die Geschichte der insgesamt mehr als 400 Frauen, die in den Jahren 1949 bis 1951 aus Deutschland nach Island gingen. Nun, als alte Frauen, erzählten sie in »Frauen Fische Fjorde« zum ersten Mal ihre Geschichte.

Durch diese Geschichten und Schicksale inspiriert, entstand »NordBräute« ein Roman über Heimat, Freundschaft und Familie.

Buchvorstellung auf der Leipziger Buchmesse

Tal der Tausendnebel wird am 13.03.2015 um 20:00 Uhr im Rahmen der Leipziger Buchmesse mit einer Lesung vorgestellt. Die Hörbuchstimme Irina Wanka ließt im Völkerkundemuseum (Johannesplatz 5).

‚Manhattan crime‘ Besprechung bei Krimilese

Manhattan ist ein buntes Pflaster, zuweilen auch ein dunkles. Vieles ist unheimlich, was sieben Autorinnen an Geschichten über fiktive Bewohner und Gäste dieses New Yorker Bezirks erzählen.

Manhattan ist die Klammer, die diese Geschichten umfasst. Die Szenen sind angesiedelt in Chinatown, East Village, dem 1 Fifth Avenue und anderen Orten in Manhattan – aber auch Sylt ist ein Schauplatz, wenn auch die Geschichte in einem Hotel „South of Houston Street“, besser bekannt als SoHo, erzählt und mental zu Ende gebracht wird … weiter lesen